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GyneFix® Information

2007-01-01 @ 00:01, Category, My name, Comments

Hintergründe

 

logo WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) konnte in einer wissenschaftlichen Studie über die Akzeptanz von Verhütungsmitteln für Frauen zeigen, dass immer noch zu viele ungewollte Schwangerschaften auftreten und dies sogar in den westeuropäischen Ländern, wo Verhütungsmittel kostenlos und leicht zu beschaffen sind.

Das Ergebnis WHO-Studie scheint widersprüchlich, aber es zeigt, dass es dringend notwenig ist, andere und vor allem neue Verhütungsmittel bereit zu stellen.
Wegen unangenehmer Nebenwirkungen brechen viele Frauen die von ihnen angewandte Verhütungsform ab. Auch dies zeigt, dass neue und besser verträgliche Verhütungsmittel für alle Frauen zugänglich sein sollten.

In der WHO-Studie wurde ersichtlich, dass Frauen trotz der Nachteile, die mit ihrem Verhütungsmittel verbunden sind, nicht auf andere Formen der Verhütung umsteigen. Die Frauen wissen einfach nicht, welche alternativen Möglichkeiten bestehen mit denen sie sich vor ungewollten Schwangerschaften schützen können.

Die Krebsforschungsgesellschaft (International Agency for Cancer Research (IACR) – Arbeitsgruppe der WHO) gab am 29.7.2005 bekannt, dass kombinierte östrogen-gestagenhaltige orale Kontrazeptiva (Antibaby-Pillen), sowie östrogen-gestagenhaltige Kombinationen zur Hormonersatztherapie krebserregend beim Menschen sind. Es bestehe ein geringer Anstieg des Brustkrebsrisikos bei Frauen die orale Kontrazeptiva zu sich nehmen, bzw. erst kurzfristig abgesetzt haben. Zehn Jahre nach Beendigung der Verhütung mit oralen Kontrazeptiva ist das Risiko entsprechend dem der Frauen, die nie mit oralen Kontrazeptiva verhütet haben. Es zeige sich weiterhin ein Anstieg des Risikos an einem Zervixkarzinom zu erkranken je länger die Verhütung mittels oralen Kontrazeptiva erfolgt ist.

Andererseits betonte die Arbeitsgruppe, dass überzeugende Hinweise dafür vorlägen, dass orale Kontrazeptiva vor einigen Krebsarten schützten: so sinke das Risiko an einem Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium-CA) ebenso wie das Risiko für Eierstocks-Krebs (Ovarial-CA) kontinuierlich.

Da die Schlüsse der IARC eine wichtige Bedeutung für das öffentliche Gesundheitswesen haben, sollten alternative Methoden aktiv angeboten werden um Risiken für Brustkrebs und andere Krebsarten ebenso zu senken, wie das kardiovaskuläre Risiko und das Risiko für tiefe Beinvenenthrombosen.

collage van anticonceptiemiddelen

Zu Schwangerschaftsverhütungszwecken stehen verschiedene langwirksame sichere Methoden zur Verfügung, die vor ungewollten Schwangerschaften schützen. Hierbei handelt es sich um: kupferhaltige Intrauterinpessare, rein gestagenhaltige Intrauterinpessare, rein gestagenhaltige injizierbare Antikonzeptiva, rein gestagenhaltige subdermale Implantate.

Intrauterine Methoden sind sichere Alternativen. Die neue Generation der fixierbaren Miniatur-Kupfer-IUPs und der fixierbaren hormonfreisetzenden IUPs, die verfügbar sind, verhüten sicher ohne Unannehmlichkeiten und sind für Frauen jeder Altersgruppe geeignet, insbesondere auch für Frauen die noch keine Kinder geboren haben.

 

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Fallstudien

2007-01-01 @ 00:01, Category, My name, Comments